Orte in der Kirchengemeinde St. Moriz
Stiftskirche St. Moriz
St.-Moriz-Platz
72108 Rottenburg
Zentrum und Wahrzeichen der Kirchengemeinde ist die Pfarrkirche St. Moriz, idyllisch zwischen alten Bäumen am Neckarufer gelegen. Ihr Reichtum an gotischen Fresken und Kunstschätzen ist bemerkenswert. Besonders erwähnenswert ist die Albiez-Konzertorgel aus dem Jahr 1976.
Die Morizkirche entstand Anfang des 14. Jahrhunderts auf dem Fundament einer Vorgängerkapelle und erlebte durch die Jahrhunderte viele bauliche Veränderungen. Ihre ursprüngliche gotische Gestalt wurde bei einer Renovation zwischen den Jahren 1970 bis 1975 wiederhergestellt.
Im Stiftsmuseum über der Sakristei der Morizkirche erzählen Kunstschätze aus der Zeit des Chorherrenstiftes von der tiefen religiösen Wurzeln der Kirchengemeinde. Termine für Führungen durch das Stiftsmuseum können über das Pfarrbüro angefragt werden.
Gemeindehaus St. Moriz
St.-Moriz-Platz 1
72108 Rottenburg
Am Morizplatz, in direkter Nachbarschaft zur Morizkirche, befindet sich unser 1993 fertiggestelltes Gemeindezentrum. Der große Saal und die Gruppenräume sind Treffpunkte für die zahlreichen Aktivitäten der Gemeinde. Im Erdgeschoß befinden sich der Kindergarten St. Moriz sowie Büroräume des Kindergartens und der Gemeindeassistentin.
Wenn Sie Räume des Morizgemeindehauses für Veranstaltungen oder Feierlichkeiten mieten wollen, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.
Klausenkapelle St. Remigius
Schadenweilerstraße
72108 Rottenburg
Kalkweiler Kapelle St. Georg
Kalkweil 2
72108 Rottenburg
Die westlich an der Straße nach Remmingsheim gelegene Kalkweiler Kapelle ist der letzte Rest des zu Beginn des 15. Jahrhunderts aufgegebenen Dorfes Kalkweil. Sie ist im Kern ein gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert, dessen Südwand römisches Mauerwerk aufweist. Ein Brand im Jahre 1644 zerstörte Dach und Innenausstattung. Die dem heiligen Georg geweihte Kapelle ist der letzte Rest einer Siedlung aus der Merowingerzeit, deren Markung als selbständige Einheit bis ins letzte Drittel des 18. Jahrhunderts bestand.
Altstadtkapelle
Altstadt 2
72108 Rottenburg
Die Altstadtkapelle wurde im Jahr 1268 als Liebfrauenkapelle der Mutter Gottes geweiht, zwölf Jahre vor der offizieellen Stadtgründung Rottenburgs durch Graf Albrecht von Hohenberg. Im Jahr 1688 wurde der spätromanische Bau um einen gotischen Chor erweitert. Der Kreuzweg mit Bildstöcken, der seit 1861 zu der Kapelle führt, machte die Altstadtkapelle zu einem beliebten Wallfahrtsort. Die letzte Renovation fand in den Jahren 1983/85 statt. Heute ist die Altstadtkapelle nur noch zu besonderen Anlässen geöffnet.
Kreuzweg zur Altstadtkapelle
An der Straße von Rottenburg nach Bad Niedernau gelangt man gegenüber vom „Preußischen“, links vorbei an den Gebäuden der Firma Maichle, zu den 14 Stationen des Kreuzwegs. Von dort aus führt er in steilen Kurven hoch bis zur Altstadtkapelle. Entstanden ist der Kreuzweg 1861 auf Initiative von Johanna Pfriemer und Stadtrat Anton Pfeifer. Dank vieler Spendern wurde er im neogotischen Stil realisiert und am 15. Juli 1862 eingeweiht. Seine Besonderheit sind die Schriftpostamente mit vorwiegend alttestamentlichen Texten im unteren Bereich der Stationen.
Aufgrund von Zerstörung und Verwitterung des Sandsteins musste der Kreuzweg bereits vier Mal renoviert werden, zum letzten Mal von 2017 bis 2022.
Hier erfahren Sie mehr über den Kreuzweg zur Altstadtkapelle.





