Kirche der Zukunft

Wandel und Veränderung - Räume für eine Kirche der Zukunft

Die katholische Kirche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Diese Entwicklung betrifft nicht nur die Diözese Rottenburg-Stuttgart insgesamt, sondern auch unsere Gemeinden St. Martin und St. Moriz ganz konkret. Deshalb wurden bei den Gemeindeversammlungen am 11. Juni in St. Moriz und am 18. Juni in St. Martin – mit jeweils rund 120 Teilnehmenden – die aktuellen Entwicklungen vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Die Zahlen zeigen deutlich, warum Veränderungen notwendig sind: Die Zahl der Kirchenmitglieder wird bis 2040 voraussichtlich um rund 30 Prozent zurückgehen. Gleichzeitig sinken die Einnahmen aus der Kirchensteuer deutlich. Bis 2040 wird ein Rückgang der Kirchensteuerkraft von rund 35 Prozent erwartet. Hinzu kommt, dass bis 2040 etwa die Hälfte der heutigen pastoralen Mitarbeitenden nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Diese Entwicklung betrifft alle Gemeinden gleichermaßen.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Ziel unverändert: Kirche soll auch künftig nahe bei den Menschen sein, Gemeinschaft ermöglichen und Menschen in wichtigen Lebenssituationen begleiten. Um dies zu erreichen, müssen Strukturen und Gebäude an die zukünftigen Möglichkeiten angepasst werden. Die Veränderungen sollen dazu beitragen, dass die Kirche auch in Zukunft handlungsfähig bleibt und ihren Auftrag erfüllen kann.

Räume für eine Kirche der Zukunft

Ein zentraler Bestandteil des Zukunftsprozesses ist die Frage nach den Gebäuden. Die Diözese investiert jährlich hohe Summen in den Unterhalt ihrer Gebäude. Gleichzeitig kommen die Anforderungen der Klimaneutralität hinzu. Deshalb wurde beschlossen, die kirchensteuerfinanzierten, beheizten und nicht sakralen Flächen schrittweise zu reduzieren. Ziel ist es, attraktive und zukunftsfähige Räume zu erhalten und gleichzeitig die finanziellen Belastungen zu senken.

Für die Seelsorgeeinheit Rottenburg wurden bereits erste Bestandsaufnahmen durchgeführt. Von den erforderlichen Flächenreduzierungen konnte bereits ein Teil erreicht werden. Weitere Entscheidungen stehen jedoch noch aus. Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen Rückzug der Kirche, sondern um die Frage, welche Räume künftig für Gemeindeleben, Begegnung und Seelsorge notwendig sind. Kooperationen mit Kommunen, Vereinen oder anderen Partnern sollen dabei helfen, Gebäude langfristig sinnvoll zu nutzen.

St. Martin

Für St. Martin wird ein Rückgang der Mitgliederzahl von derzeit rund 3.650 auf etwa 2.550 Mitglieder im Jahr 2040 erwartet. Die jährlichen Kirchensteuerzuweisungen könnten von heute rund 444.000 Euro auf etwa 288.000 Euro sinken.

Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Überlegungen vorgestellt:

  • Zukunft des Konventsgebäudes im Weggental

  • Zukunft des Messnerhäusles im Weggental

  • Verkauf des ehemaligen Mesnerhauses in Sülchen

  • mögliche Bündelung von Verwaltungsaufgaben der Kernstadtgemeinden im Gemeindehaus St. Martin

Der Gemeindesaal soll dabei erhalten bleiben. Gleichzeitig wird geprüft, wie Gruppenräume und Verwaltungsflächen künftig bestmöglich genutzt werden können. Entscheidungen hierzu wurden noch nicht getroffen. Zusätzlich stehen in den kommenden Jahren größere Investitionen an, insbesondere die Erneuerung der Elektrik und Beleuchtung in der Kirche St. Martin.

St. Moriz

Auch St. Moriz wird von den Veränderungen betroffen sein. Die Mitgliederzahl könnte bis 2040 von derzeit rund 3.800 auf etwa 2.650 Mitglieder sinken. Die Kirchensteuerzuweisungen würden sich von heute rund 461.000 Euro auf etwa 300.000 Euro reduzieren.

Diskutiert wurden unter anderem:

  • eine mögliche Verlagerung von Verwaltungsaufgaben in das Gemeindehaus St. Martin,

  • die zukünftige Nutzung des Pfarrhauses St. Moriz,

  • die Suche nach Kooperationspartnern für Gemeinderäume.

Auch hier stehen erhebliche Investitionen bevor, beispielsweise bei Heizungsanlagen, Elektrik sowie den notwendigen Sanierungen an der Altstadtkapelle und der Kalkweilkapelle.

Welche Orte schaffen Gemeinschaft?

Im Rahmen der Gemeindeversammlungen waren die Teilnehmenden eingeladen, über die Bedeutung kirchlicher Räume nachzudenken. Unter der Leitfrage „Welche Orte schaffen Gemeinschaft?“ konnten Gedanken, Erfahrungen und Ideen auf Moderationskarten festgehalten werden.

Die Rückmeldungen aus den Gemeindeversammlungen werden derzeit ausgewertet und fließen in die weiteren Beratungen der Zukunftsausschüsse und Kirchengemeinderäte ein. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die zukünftigen Entscheidungen rund um die kirchlichen Gebäude und Räume

Kirche der Zukunft: Seelsorge und Verwaltung in neuen Strukturen

Bei den Gemeindeversammlungen am 11. Juni in St. Moriz und am 18. Juni in St. Martin wurde nicht nur über Gebäude und Finanzen gesprochen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den zukünftigen Strukturen der Kirche. Rund 120 Gemeindemitglieder nahmen jeweils an den Veranstaltungen teil und informierten sich über die aktuellen Entwicklungen auf diözesaner Ebene sowie die möglichen Auswirkungen für unsere Gemeinden.

Deutlich wurde dabei: Die Herausforderungen der kommenden Jahre lassen sich nicht allein durch Anpassungen bei Gebäuden oder Finanzen bewältigen. Auch die Organisation von Seelsorge und Verwaltung wird sich verändern müssen. Hintergrund sind die sinkenden Mitgliederzahlen, die rückläufigen finanziellen Mittel und der deutliche Rückgang pastoraler Mitarbeitender in den kommenden Jahren.

Ziel aller Überlegungen ist es, auch in Zukunft eine lebendige Kirche vor Ort zu ermöglichen. Die Seelsorge soll weiterhin nahe bei den Menschen bleiben, während Verwaltungsaufgaben stärker gebündelt werden, um die vorhandenen Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Die Gemeindeversammlungen boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Gedanken und Anliegen in den Prozess einzubringen.

Seelsorge und Verwaltung in neuen Strukturen

Neben den Gebäuden beschäftigt sich die Diözese mit einer zweiten großen Zukunftsfrage: Wie kann Seelsorge auch in Zukunft organisiert werden, wenn weniger Personal und weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen?

Die Grundidee lautet: Weniger Verwaltung, mehr Zeit für die Menschen. Deshalb sollen Verwaltungsaufgaben künftig stärker gebündelt werden, während Seelsorge weiterhin möglichst nah bei den Menschen stattfinden soll. Die neuen Strukturen dienen dabei nicht der Verwaltung selbst, sondern sollen helfen, die pastoralen Aufgaben langfristig zu sichern.

Der aktuelle Stand

Der Diözesanrat und Bischof Dr. Klaus Krämer haben beschlossen, die derzeit rund 1.020 Kirchengemeinden der Diözese bis zum Ende dieses Jahrzehnts zu größeren Einheiten zusammenzuführen. Statt vieler kleiner Körperschaften sollen künftig etwa 50 bis 80 neue Kirchengemeinden entstehen. Die bisherigen Gemeinden bleiben dabei als Kirchorte erhalten und gestalten weiterhin das kirchliche Leben vor Ort.

Für das Dekanat Rottenburg laufen derzeit die Beratungen über die zukünftige Zuordnung der Gemeinden. Die Kirchengemeinderäte haben hierzu bereits erste Stellungnahmen abgegeben.

Was bedeutet das für unsere Gemeinden?

Aktuell zeichnet sich ab, dass die heutigen Seelsorgeeinheiten

  • SE 1 Rottenburg

  • SE 1c Oberes Gäu

  • SE 2 Pfaffenberg

  • SE 5 Eichenberg

  • SE 6 St. Josef Starzach

gemeinsam eine neue Kirchengemeinde bilden könnten. Die entsprechenden Voten der beteiligten Kirchengemeinderäte liegen bereits vor. Die endgültige Entscheidung über die zukünftige Struktur trifft jedoch erst der Bischof nach Abschluss des diözesanen Beratungsprozesses. Würde dieser Vorschlag umgesetzt, entstünde aus heute 26 Kirchengemeinden eine gemeinsame Kirchengemeinde mit verschiedenen Kirchorten.

Die Größenordnung dieser neuen Kirchengemeinde zeigt die Herausforderungen der kommenden Jahre:

 

Stand 2024

Prognose 2040

Mitglieder

24.582

17.206

Pastorale Stellen

11,75

5,9

Mit der Bildung einer neuen Kirchengemeinde wird voraussichtlich auch ein neuer Name verbunden sein. Da die neue Kirchengemeinde aus mehreren bisherigen Seelsorgeeinheiten und insgesamt 26 heutigen Kirchengemeinden bestehen würde, soll der Name die gemeinsame Identität der zukünftigen Gemeinde widerspiegeln. Welche Bezeichnung die neue Kirchengemeinde künftig tragen wird, ist derzeit noch offen. Die Namensfindung wird Teil des weiteren Prozesses sein und soll gemeinsam entwickelt werden.

Die bisherigen Gemeinden wie St. Martin, St. Moriz und die weiteren Kirchorte behalten dabei ihre eigene Geschichte, Tradition und ihr Profil. Sie bleiben wichtige Orte des kirchlichen Lebens vor Ort und werden auch in der neuen Struktur sichtbar und präsent sein.

Kirche bleibt vor Ort

Wichtig ist dabei: Die bestehenden Gemeinden verschwinden nicht. St. Martin, St. Moriz und alle anderen Gemeinden bleiben als Kirchorte erhalten. Dort sollen weiterhin Gottesdienste gefeiert, Menschen begleitet und Gemeinschaft gelebt werden. Neu wird sein, dass viele Aufgaben stärker gemeinsam geplant und koordiniert werden.

Zusätzlich soll künftig die Funktion eines Verwaltungsbeauftragten eingeführt werden. Diese Person übernimmt organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben und entlastet damit Pfarrer, pastorale Mitarbeitende und ehrenamtliche Gremien. Dadurch soll mehr Zeit für die eigentliche Seelsorge bleiben.

Verschiedene Leitungsmodelle werden derzeit geprüft. Neben der klassischen Leitung durch einen Pfarrer sind künftig auch Teamlösungen mit mehreren Verantwortlichen oder Pfarrbeauftragten denkbar. Welche Form für die neue Kirchengemeinde gewählt wird, steht noch nicht fest und wird in den kommenden Jahren erarbeitet.

Sorgen, Chancen und Anliegen

Im letzten Teil der Gemeindeversammlungen waren die Teilnehmenden eingeladen, ihre Gedanken zu den Veränderungen einzubringen. Auf Moderationskarten wurden Sorgen, Hoffnungen und Anliegen gesammelt.

Die Rückmeldungen werden derzeit ausgewertet und fließen in die weiteren Beratungen der Kirchengemeinderäte und Projektgruppen ein. Viele Beiträge zeigen bereits jetzt, dass den Menschen insbesondere die Nähe vor Ort, die Gemeinschaft in den Gemeinden und eine lebendige Seelsorge wichtig sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele Gemeindemitglieder bereit sind, die anstehenden Veränderungen aktiv mitzugestalten.

St. Martin

Die Auswertung der Rückmeldungen aus der Gemeindeversammlung vom 18. Juni wird in einer der nächsten Ausgaben vorgestellt.

St. Moriz

Die Auswertung der Rückmeldungen aus der Gemeindeversammlung vom 11. Juni wird in einer der nächsten Ausgaben vorgestellt.

Informiert bleiben

Die Zukunftsprozesse werden uns in den kommenden Jahren weiter begleiten. Wer sich informieren oder einbringen möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten:

  • Öffentliche Sitzungen der Kirchengemeinderäte

  • Informationen im ROMI

  • Informationen auf den Internetseiten der Diözese Rottenburg-Stuttgart

  • Newsletter „Kirche der Zukunft“

  • Persönliche Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort

  • kirche-der-zukunft.drs.de

Stimmen aus den Gemeindeversammlungen „Kirche der Zukunft“

Im Rahmen der Gemeindeversammlungen in St. Moriz und St. Martin hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Gedanken, Wünsche, Hoffnungen und Sorgen zum ROMI-Prozess auf verschiedenen Themenwänden festzuhalten. Die zahlreichen Rückmeldungen wurden anschließend thematisch ausgewertet und zusammengefasst.

Die nachfolgende Übersicht bündelt die wesentlichen Aussagen beider Gemeinden unter vier zentralen Fragestellungen. Ziel ist es, gemeinsame Schwerpunkte sichtbar zu machen und ein möglichst repräsentatives Bild der Anliegen, Erwartungen und Perspektiven der Gemeindemitglieder zu vermitteln. Einzelne Nennungen wurden dabei zu übergeordneten Themen zusammengefasst und mehrfach genannte Aspekte entsprechend gewichtet.

Welche Orte schaffen Gemeinschaft?

Gemeinschaft entsteht vor allem dort, wo Menschen regelmäßig zusammenkommen und aktiv am Gemeindeleben teilnehmen.

Besonders häufig genannt wurden:

  • Kirchen und Gottesdienste als zentrale Orte des Glaubens und der Begegnung 
  • Gemeindehäuser, Kaplaneihaus und andere Gemeinderäume 
  • Kinder- und Jugendarbeit (Kinderkirche, Ministranten, Firmgruppen, Jugendräume, Sommerlager) 
  • Chöre, Kirchenmusik und weitere Musikangebote 
  • Seniorentreffs, Familienkreise und Gebetsgruppen 
  • Gemeindefeste, Prozessionen, Wallfahrten und kirchliche Veranstaltungen 
  • Informelle Begegnungsorte wie Kirchplatz, Marktplatz oder das gemeinsame Essen nach Gottesdiensten 
  • Sozial-diakonische Angebote wie Tafel, Vesperkirche oder Repair-Café 

Fazit:
Nicht einzelne Gebäude schaffen Gemeinschaft, sondern lebendige Gruppen, regelmäßige Angebote und persönliche Begegnungen. Gebäude sind vor allem dort wichtig, wo sie das Gemeindeleben ermöglichen.

Was macht Ihnen Hoffnung?

Viele Teilnehmende sehen die anstehenden Veränderungen auch als Chance.

Hoffnung geben insbesondere:

  • stärkere Konzentration auf Seelsorge durch weniger Verwaltungsaufwand 
  • einfachere und transparentere Strukturen 
  • neue Kooperationen zwischen Gemeinden 
  • ein größeres gemeinsames Angebot 
  • mehr Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche 
  • neue Gottesdienstformen und innovative Ideen 
  • Zusammenrücken der Gemeinden und gegenseitiges Kennenlernen 
  • Konzentration auf das Wesentliche des Glaubens 
  • Chancen für Frauen und eine offenere Kirche 
  • der Wunsch nach einem geistlichen Aufbruch und einer lebendigen Kirche 
  • der Fokus auf Kinder und Jugendliche als Zukunft der Gemeinde 

Fazit:
Die Hoffnung richtet sich weniger auf den Erhalt bestehender Strukturen als auf eine Kirche, die sich weiterentwickelt, Menschen beteiligt und Seelsorge wieder stärker in den Mittelpunkt stellt.

Was macht Ihnen Sorgen?

Die größten Sorgen betreffen den möglichen Verlust von Nähe und Identität.

Häufig genannte Themen:

  • Verlust der Identität der einzelnen Kirchorte 
  • weniger Gemeinschaft und schwindender Zusammenhalt 
  • Rückgang des kirchlichen Lebens und der Gottesdienste 
  • zu große Entfernungen und längere Wege 
  • unklare zukünftige Strukturen, Zuständigkeiten und Entscheidungswege 
  • Sorge um ausreichende Seelsorge vor Ort 
  • zu wenig Personal und finanzielle Ressourcen 
  • Überlastung der Ehrenamtlichen 
  • mangelnde Kommunikation und fehlende Informationen 
  • Verlust von Traditionen und persönlicher Bindung 
  • weniger Kinder- und Jugendarbeit 
  • Sorge, dass Verwaltung wichtiger wird als die Menschen 

Fazit:
Die Menschen wünschen sich Veränderungen mit Augenmaß. Besonders wichtig ist ihnen, dass trotz größerer Strukturen die persönliche Nähe, das Gemeindeleben und die Seelsorge vor Ort erhalten bleiben.

Was ist Ihnen besonders wichtig?

Über beide Gemeindeversammlungen hinweg zeigen sich klare gemeinsame Anliegen.

Besonders wichtig sind den Teilnehmenden:

  • Erhalt eines lebendigen Gemeindelebens an den Kirchorten 
  • gute Seelsorge und persönliche Ansprechpartner vor Ort 
  • Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit 
  • funktionierende Gruppen und Gemeinschaften erhalten und fördern 
  • regelmäßige Gottesdienste und Kirchenmusik 
  • offene und transparente Kommunikation 
  • gute Vernetzung zwischen den Gemeinden 
  • Mitgestaltungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche 
  • stärkere Beteiligung und Gleichberechtigung von Frauen 
  • Integration aller Menschen und generationenübergreifende Begegnungen 
  • Räume für Begegnung und Gemeinschaft erhalten 
  • gegenseitiges Zuhören und gemeinsames Gestalten des Veränderungsprozesses 

Fazit:
Im Mittelpunkt steht der Wunsch nach einer Kirche, die nah bei den Menschen bleibt, Gemeinschaft ermöglicht und Glauben vor Ort erlebbar macht. Veränderungen werden grundsätzlich mitgetragen, wenn sie transparent gestaltet werden und das kirchliche Leben sowie die Seelsorge stärken.